Augenerkrankung: Chalazion

Dieses Thema im Forum "Krankheiten" wurde erstellt von Rakete, 13. September 2018.

  1. Cismo

    Cismo Erfahrener Benutzer

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    Ich drücke auch ganz,ganz fest die Daumen,dass es sie schaft und wieder fit wird.
    Ein herzliches Daumendtücken.
     
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  2. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    Bei Ankunft zu Hause war sie positiv aufgeregt. Sie frisst, wenn auch nur wenig. Zumindest hat sie ordentlich Kot abgesetzt. Die Lider sind zugenäht und alles ist ordentlich aufgeschwollen. Kein schöner Anblick!

    Zwar steht auf dem Austrittsbericht, dass die Wunde nicht Schwellen und eitern darf, aber ich gehe gehe mal davon aus, dass das so kurz nach der OP mit starker Blutung normal ist...
     
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  3. Herzensbrecher

    Herzensbrecher VIP-User VIP

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    Welcome back, kleine Lady!

    Liebe Moni,

    nach so einer schweren OP in dem Alter schon selbständig zu fressen, wenn auch nur wenig, finde ich ausgesprochen positiv! Dazu schon Kot abgesetzt, trotz wenig Nahrung ist doch auch positiv.

    Die Schwellung dürfte direkt nach der OP normal sein. Du hast sie doch gut im Blick und siehst, wenn die Schwellung nicht zurück geht oder wenn sich Eiter bildet.

    Sicherlich ist der Anblick nicht schön, aber das vergeht.

    Hauptsache sie ist wach und zuhause und nimmt schon wieder am Leben teil! Sie scheint mir eine grosse Kämpferin zu sein.

    Gute Besserung weiterhin, die Daumen bleiben natürlich gedrückt!
     
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  4. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    Ja, zäh ist die Kleine definitiv. Sonst hätte ich die lange Leidenszeit gar nicht mitgemacht. Oft hat man ihr des später gar nicht angemerkt und gerade in den letzten Monaten ist sie aufgeblüht. Wobei sie sich mit dem Zustand und v.a. Stress etwas abgefunden hatte. Der Beginn mit falscher Behandlung (TA) und danach Behandlungsstress im ersten halben Jahr ging schon an die Grenze...
     
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  5. Aika

    Aika Administrator Mitarbeiter Admin

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    Daumendrücken geht weiter!
     
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  6. Herzensbrecher

    Herzensbrecher VIP-User VIP

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    Da auch die Nagermedizin sehr weit fortgeschritten ist, ist es für uns Halter immens schwierig und sehr verantwortungsvoll zu entscheiden, was sinnvoll ist, was das Tier möchte, wieviel man ihm zumutet.

    Ich habe Tiere dabei gehabt, die unbedingt leben wollten, umso schwerer war es, sie erlösen zu lassen. Zuletzt hatten wir eine ganz wunderbare Nagerspezialistin, der wir voll vertrauten.

    Wir liessen bei den Zahnpatienten letztendlich ein CT machen und entschieden dann mit ihr zusammen, ob ein chirurgischer Eingriff die Lebensqualität des Tieres erhöhen könnte oder es nur in Lebensverlängerung und/oder Qual ausartet.

    Damit sind wir sehr gut gefahren.

    Du kennst Dein Tier am besten und weisst, was Du ihr zumuten kannst, bzw. was sie möchte.

    Auch Kaninchen und Meerschweinchen zeigen ganz genau, wie Ihnen zumute ist.

    Alles Gute weiterhin!
     
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  7. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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  8. Silvia

    Silvia Erfahrener Benutzer

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    Au , ja das sieht nicht schön aus , aber Hauptsache es geht ihr einigermassen gut und sie frisst.

    Alles,gute für die süsse Maus.
     
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  9. Herzensbrecher

    Herzensbrecher VIP-User VIP

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    Das wird wieder, sie bleibt dennoch eine süsse Maus!

    Alles Gute weiterhin!*daumendrück
     
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  10. Cismo

    Cismo Erfahrener Benutzer

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    Auch ich drücke weiterhin ganz fest die Daumen,dass alles gut geht.
     
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  11. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    Gestern war zumindest der Appetit da um bei mir nach gefüllten Teigwaren zu betteln. (Sie mag mein Essen lieber als ihres und würde bei normalem Gesundheitszustand alles fressen. Ich muss mich auf dem Sofa immer gegen sie verteidigen). Und sie ist in 2 Blumentöpfe reingeknallt, weil sie gemeint hat, da würde nur einer rum stehen...(die ander Seite hat sie ohne Auge nicht gesehen).

    Heute sind die Nähte raus gekommen.

    Der Abstrich ergab dasselbe Ergebnis wie letztes Jahr:
    wenig Bordetella bronchiseptica (auf alle 3 Antibiotika sensibel, welche ich immer verabreicht hatte).

    Ich habe mich entschieden, nach bald 5 Monaten die AB (aktuell Chloropal und Baytril) abzusetzen. Da keine Besserung der Symptome sichtbar war, obwohl die AB alle empfindlich sind. Mal schauen, ob sich der Zustand nun verschlechtert oder nicht.

    Das Problem generell: die Pasteurellen erwischt man oft mit keinem tiefen Abstrich. Die sitzen sehr tief in den Nasennebenhöhlen.

    Neue Infos, die ich über chron. Schnupfen erhalten habe:
    es ist sinnvoll, generell bei den chron. Schnupfern ein CT zu machen. Damit sieht man, wie stark die Nasennebenhöhlen wirklich betroffen sind und ob AB überhaupt Sinn macht.

    Bei lang andauerndem Schnupfen bilden sich oft Steine in den Nasennebenhöhlen oder die verkalken komplett. Letzteres war bei meinem Verstorbenen Jamie der Fall. Entweder kann man da operativ etwas entfernen oder man kann nichts mehr machen, dann macht AB aber auch keinen Sinn.

    Man kann CT vor AB-Gabe machen und wiederholen und nach mehreren Monaten Therapie. Dann sieht man wirklich, ob AB angeschlagen hat oder nicht. Da die Nasenabstriche ja oft nichts bringen. CT geht nur 5 min und braucht keine vollständige Sedation, es ist also für das Kaninchen keine Belastung.

    Es ist dringend nötig, die AB-Gabe über mehrere Wochen/Monaten zu machen.
    Das Hauptproblem ist, dass viele Halter/TA einfach das AB wechseln, wenn nach 2 Wochen keine Besserung eingetreten ist. Das ist falsch, denn genau so züchtet man resistente Bakterien heran. Die Bakterien sind nicht resistent gegen AB (ausser das Antibiogramm sagt sowas aus), sondern wurden nicht genügend lange behandelt.
    Pasteurellen müssen viel länger behandelt werden, die kriegt man niemals nach 2 Wochen in den Griff.

    Vorteil von CT: man sieht auch den Zahnstatus.
    Aber gemäss Erfahrungen, sind ganz selten die Zähne als Ursache auszumachen, sondern es ist wirklich der chron. Schnupfen.

    Eiterausfluss beim Schnupfen ist sehr oft auch nicht vorhanden. Respektive der Eiter fliesst nicht nach aussen ab. Er sitzt so tief drin, dass er nicht mal mit einem Abstrichtupfer erreichbar ist. Stattdessen breitet sich die Infektion nach innen in Richtung Mittelohr aus. Was dann zu Mittelohrenentzündungen führen kann. Ein Kaninchen ohne sichtbaren Eiter kann also trotzdem einen chron. Schnupfen haben!

    Wichtigeres Kriterium ist hier:
    hat das Kaninchen starke Niesanfälle, sprich: 20x hintereinander?
    Das spricht für eine sehr tiefe Infektion der Nasennebenhöhlen. Und muss zwingend auch sehr lange behandelt werden.
     
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  12. Aika

    Aika Administrator Mitarbeiter Admin

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    Vielen Dank für diese interessanten Informationen!
    Ich habe das Thema oben angepinnt, damit man es leichter findet.

    Ich drücke Kasha weiterhin ganz fest die Daumen! :soonelacht:
     
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  13. Cismo

    Cismo Erfahrener Benutzer

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    Wie geht es Kasha ?
    Hoffe besser.
     
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  14. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    Sie frisst selbstständig sicherlich genügend, auch wenn nicht so viel wie normal. Aber stressen will ich sie nun nicht damit.

    Ich dachte, dass die AB ja eh nicht wirken. Nur seit dem Absetzen ist der Schnupfen innert 2 Tagen recht schlimm geworden, fast so schlimm wie letztes Jahr. Mal schauen, ob es sich noch etwas besser einpendelt. Ansonsten werde ich doch noch ein CT machen und dann wieder ein entsprechendes AB geben müssen. Ist halt schwierig, da eine Balance zu finden : zwischen Nutzen von AB und Organschädigungen auf die Dauer. Und es soll ihre Lebensqualität erhalten. Ich habe schon gehofft, dass sie zumindest noch ein paar Monaten nach der OP gut leben kann, sonst hätte ich mich gar nicht zur OP entschieden.
     
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  15. Cismo

    Cismo Erfahrener Benutzer

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    Weiterhin ganz gute Genesung mit viel Erfolg ::8.
    Übrigens ein wunderschöner Name hat sie Herzaugen
     
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  16. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    Ich habe ein CT der Nasennebenhöhlen (400.-) erstellen lassen. Der Befund ist niederschmetternd. Hätte ich das vor der Augenentfernung gewusst, dann hätte ich Kasha (8.5 Jahre) wohl direkt einschläfern lassen und aus Kosten- UND Altersgründen nichts mehr gemacht.

    Entscheidung betreffend Therapie?

    1) Palliative Therapie mit Antibiotika, zum richtigen (?) Zeitpunkt Erlösung. Allerdings selbst bei einem fitten (?) Tier kein schöner Anblick, wenn es immer Probleme mit der Atmung hat.

    2) Chirurgische Entfernung des kompletten Eiters aus den Nasennebenhöhlen. Dafür wird ein Loch von ca. 1.5 cm von der Seite des der oben gemacht, was danach für tägliche Spülung offen bleibt, bis der Knochen wieder zuwächst oder sich kein Eiter mehr bildet. Weitere, mehrere Monate Antbiotika-Therapie gemäß Antibiogramm direkt aus der chirurgischen Wunde.
    Kosten 800-1000 Fr. , höheres Narkoserisiko wegen Alter/ Zustand, Narkosedauer 1.5 h
    Negativpunkt: ich werde den Anblick des Loches und das Spülen psychisch kaum hinkriegen...

    Wie stark die Organe nach 9 Monate AB generell geschädigt sind, weiß man nicht. Allerdings hat die TÄ gemäss letzter Sedation und Aufwachsphase den Eindruck, dass sie für ihr Alter topfit ist.
     
  17. Aika

    Aika Administrator Mitarbeiter Admin

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    Wofür hast Du Dich entschieden, wie es weiter gehen soll mit Kasha? Ich selber weiss auch nicht, was ich täte, glaube halt, das kann nur jemand, der das Kaninchen wirklich in Realität sieht, um beurteilen zu können, was das Beste für sie wäre.
    Alles Gute weiterhin, egal, welche Entscheidung Du triffst!
     
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  18. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    Ich tendiere eher zur OP, aber nur um die Qualität (und nicht die Lebensdauer zu verlängern) zu verbessern, weil ich zu sehr Angst habe, dass es mit Atmen immer schwieriger wird. Ich fand es letztes Jahr schon schlimm genug...
     
  19. Tapsy

    Tapsy Erfahrener Benutzer

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    Liebe Moni

    Du weisst ja, dass ich auch einige (derzeit 13) Kaninchen halte und dies schon über sehr viele Jahre hinweg. Entsprechend habe ich auch schon vieles - teilweise leider auch Unschönes - erlebt. Auch ich würde auf jeden Fall die Behandlung einer Krankheit befürworten, egal wenn es auch mal länger dauert und gleichgültig unter welchen Kostenfolgen. Allerdings muss man auch akzeptieren können, dass irgendwann ein Punkt kommt, bei dem es einfach nicht mehr weitergeht. Sicher, behandeln und operieren kann man immer, den Ärzten sind ja fast keine Grenzen mehr gesetzt, medizinisch gesehen. Als Tierhalter hat man aber auch die Verpflichtung das Gesamtwohl des Tieres zu berücksichtigen. Wie Du schreibst, erholt sich das Kaninchen jeweils wieder und lässt die Behandlung über sich ergehen. Es hat sich inzwischen ja wohl daran gewöhnt, dass andauernd an ihm herumgefummelt und -gedoktert wird. Was Du aber nicht sehen kannst, im letzten Detail auch nicht aufgrund des Verhaltens, ist der seelische Zustand des Tieres. Wie viel Lebensqualität hat es noch und vor allem wie viel Lebenswille? Hat das Kaninchen wirklich noch die mentale Kraft, dies alles zu bewältigen. Kannst Du wirklich sicher sein, das Tier damit nicht zu überfordern?
    Ich frage mich oft, ob man einem kleinen Tier wirklich so viel zumuten darf, mir bricht es fast das Herz, wenn ich lese, was Dein Kaninchen schon alles mitgemacht hat. Wie gesagt, ich gehe bedingungslos mit jedem Tier zum Tierarzt, wenn es krank oder verletzt ist, das ist ja selbstverständlich. Gleichzeitig erwarte und verlange ich von meinem Tierarzt aber auch, dass er bei lange andauernden Krankheiten/Behandlungen (vor allem mit hoffnungslosen Befunden, bei denen keine vollständige Heilung möglich, bzw. zu erwarten ist) nicht nur die medizinische Seite der Angelegenheit sieht, sondern auch die psychische Belastung des Tieres berücksichtigt und entsprechend handelt. Wie kann ein Tier noch Lebensfreude haben, wenn es Dauerkrank ist, andauernd Schmerzen hat, Behandlungen/Therapien und damit auch Ängste und viele, intensive Stresssituationen ertragen und ausstehen muss?
    Es liegt in der Verantwortung des Menschen, seinem Tier die bestmöglichste Behandlung zukommen zu lassen, gleichzeitig muss man aber auch die Vernunft walten lassen und vor allem das Tierwohl an erster Stelle berücksichtigen. Das heisst, man muss auch loslassen können, und zwar vor allem aus Tierliebe!! Wäre es mein Kaninchen würde ich es - wenn auch schweren Herzens - erlösen. Auch mein Tierarzt hätte mir in einem solch schwerwiegenden Fall wohl schon länger geraten, das zu tun, was für das Tier in einer solchen Situation am besten ist, auch wenn es mir selber sehr, sehr weh tut.

    Ich will mich nicht in Deine Angelegenheiten einmischen, will Dich auch nicht irgendwie beschuldigen oder gar angreifen, es ist einfach meine Meinung zu diesem Fall, die mich ich übrigens schon seit längerem beim Lesen dieses Endlosbeitrages beschäftigt und mich lange hat zögern lassen, hier etwas dazu zu schreiben.
    NIchts für Ungut.
    Dem Kaninchen wünsche ich alles Gute und dass Du die richtige Entscheidung zu seinem Wohle triffst.
    LG
    Doris


     
  20. Rakete

    Rakete Prominenter Benutzer

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    Danke für Eure Beiträge. Natürlich sehe ich beide Seiten, daher ist es auch schwierig, das Richtige zu entscheiden. Chron. Kaninchenschnupfen ist nie heilbar. Auch hatte ich jetzt schon einige Schnupfer und das alleine ist eigentlich kein Grund, um die Tiere einzuschläfern.

    Leider geht es ihr im Moment noch zu gut, als dass jetzt ein TA sie erlösen würde.
    Das sah vor der Augen-OP sicher anders aus. Man hat mich knapp vor 1 Jahr zu einer Entscheidung geraten bezüglich Augen- OP oder Einschläferung.

    Ich selbst habe schon lange chron. Rhinitis und eine Nasen-Hälfte ist bei mir oft komplett zu. Ich finde das persönlich recht schlimm, obwohl ich in der Lage bin, noch durch den Mund zu atmen. Kaninchen können das nicht. Trotzdem sehen die diversen TA's den Zustand des Schnupfens äußerlich nicht als schlimm an wenn lediglich die Nase betroffen ist, obwohl Kasha oft knattert. Erst durch das CT sah man, dass mehr als die Hälfte der Höhlen vereitert ist.

    Mache ich jetzt keine OP, dann wird sie irgendwann Schnappatmung oder die Nierenversagen durch die AB bekommen. Atemnot habe ich 2 x bereits gesehen (1x bei ihr vor 2 Jahren), und das möchte ich echt nie mehr erleben. Davor habe ich mehr Angst als vor einer OP. Voraus zu sehen ist das leider auch nicht.

    Selbst wenn sie die OP übersteht, muss ich trotzdem noch weitere Monate AB geben. Gut möglich, dass die Nieren nicht mitmachen. Leider hat mir jetzt noch niemand sagen können, wie lange man AB geben kann.

    Kasha ist trotz allen für ihr Alter noch topfit und eine richtige Kämpferin, die sich nichts anmerken lässt. Natürlich waren die letzten 2 Jahren an Behandlung extrem stressig mit täglichen Inhalieren und den blöden Wärmekompressen , v.a. zu Beginn.

    Daher kann ich nicht verstehen, wie anhänglich sie in dieser Zeit wurde, was es für mich noch schwieriger macht. Eigentlich hätte sie jedes Vertrauen zu mir verlieren müssen; das Gegenteil war der Fall.

    Betteln hat sie zumindest perfektioniert und ich kann selten mein Essen auf dem Sofa in Ruhe einnehmen ohne von 1.4 kg überrollt zu werden. Diesen Sommer ist sie plötzlich draußen öfters rumgedüst und hat Freudensprünge ausgeführt. Nicht mal die jüngeren und gesunden Kaninchen machen das. So gut ging es ihr die letzten 5 Monate. Das hat meinen Stress mit kompletten Ferienentzug über 2 Jahren etwas gemildert.

    Mir liegt es fern, Kasha jetzt in irgendeiner Weise unnötig leiden zu lassen oder das sie nur wegen meiner Entscheidung sterben muss. Ich habe in Vergangenheit schon zu viele Fehler gemacht oder Fehlentscheidungen getroffen. Nur Kasha kann ich leider nicht befragen...
     
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