Pepper wird gemobbt

Dieses Thema im Forum "Verhalten" wurde erstellt von Tüsschen, 28. Juni 2021.

  1. Aika

    Aika Administrator Mitarbeiter Admin

    Registriert seit:
    13. Mai 2006
    Beiträge:
    11.781
    Ja, das hatte ich eine Weile auch so. Ich hatte einen ganzen Hobbyraum zur Verfügung (ca. 16 m2), den ich in verschiedene Boden-Gehege unterteilt hatte. Da lebten mehrere Haremsgruppen sowie die grosse Boy-Group (6 Kastraten auf 6.5 m2 Fläche) drin.
    Natürlich gab es immer mal wieder Aufregung und Gebrommsel in der Boy-Group, aber das hielt sich im Rahmen. Besonders aufregend war es, wenn ich in den Haremsgruppen am Misten war...

    Als Plan B könntest Du das wohl schon in Betracht ziehen, wenn die räumlichen Voraussetzungen stimmen.
     
  2. Löwenzahn

    Löwenzahn Benutzer

    Registriert seit:
    22. November 2020
    Beiträge:
    86
    Ort:
    Kolkwitz
    Das wäre eine gute Möglichkeit um alle zu behalten.

    Andreas
     
  3. Anna

    Anna Moderator Mitarbeiter Admin

    Registriert seit:
    29. Oktober 2006
    Beiträge:
    6.420
    Liebe Sarah

    Ich habe mich nun in Ruhe durch den ganzen Post gelesen.
    Ich versuche, hier mal kurz meine Gedanken zu "sammeln". Gerne können wir dann auch noch via PN direkt Kontakt aufnehmen.
    So, wie es aussieht, funktioniert die Gruppe ganz klar nicht (mehr).
    Eher ungeschickt finde ich die verschiedenen "Wechsel"... das bringt zusätzliche Unruhe in die Gruppe...



    Den "Leidtragenden" mal in einen Stock für sich zu setzen finde ich nicht falsch. Wenn die Stöcke aber verbunden bleiben. Wenn ein Kastrat ganz weggetrennt wurde, wird eine erneute Vergesellschaftung fast unweigerlich zu weiteren Problemen führen.


    Habe ich das richtig verstanden, da war Pepper einzeln, alle anderen zusammen? :a015:


    Hier kam nun Simba zu Pepper? Und die anderen drei blieben zusammen?
    Verstehst du, was ich meine? Die ständige Wechslerei bringt dir - ausser völlig unproblematische - alle Buben durcheinander. Sie müssen sich immer wieder an eine neue Konstellation gewöhnen...:1:
    Du beginnst sozusagen immer wieder "bei null", wobei die Schweinchen gleichzeitig auch immer noch nervöser werden...



    Ich habe mehrere Kunden mit (ausnahmslos gut funktionierenden) Kastratengruppen. Problematisch ist nach meiner Erfahrung nur die Zahl drei. Vier geht okay. Und ab fünf spielt es keine Rolle mehr, ob eine gerade oder ungerade Zahl.
    Das ist meine Erfahrung über viele, viele Jahre. Am besten klappen Bubengruppen mit einem älteren erfahrenen Kastraten (manchmal sogar ein ehemaliger Zuchtbock), welchem primär vielleicht mal zwei oder drei Babybuben zugesellt werden (wenn diese noch ganz klein sind, ist auch die Zahl noch nicht ein Problem, sie fügen sich ihrem "Papi" meist problemlos). Soll die Gruppe grösser werden, ein halbes oder gar ein Jahr später die nächsten Babykastraten. Altersmässig durchmischte Gruppen sind am harmonischsten.

    Liebe Sarah, wie ist denn aktuell "der Stand der Dinge"? Wer sitzt jetzt bei wem? Wie vertragen sich die Buben aktuell? Wer leidet? Wer mobbt?
    Ich versuche gerne, dir zu helfen.
    Aber erst mal würde ich schauen, dass Ruhe einkehrt, egal, wen du nun wo und wie abgetrennt hast. Auf keinen Fall würde ich die Buben weiter hin- und hersetzen. Das bedeutet jedes Mal eine neue Vergesellschaftung...

    Toi toi toi - und wir finden eine Lösung! :daumen:
     
  4. Tüsschen

    Tüsschen Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    20. Mai 2021
    Beiträge:
    20
    Ort:
    Bern
    Liebe Anna

    War kurz auf Deiner Homepage - ihr seid ja gar nicht so weit weg von uns :)
    Und ich darf mir gar nicht ausdenken, wieviel Erfahrung Du mit den Söilis hast - wohl etwa so wie wir mit den Hunden, oder unseren Hühnern, oder auch Schildkröten :p

    Herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit und Mühe nimmst, Dich mit meinem "Problem" auseinanderzusetzen und für Deine spannenden Infos und Antworten!

    Ja, ich weiss genau wie Du meinst, betreffend Wechslerei. Da wir noch nicht viel Erfahrung haben mit Meeris, wusste ich nicht so recht, wo ich anfangen sollte, resp. was zu tun ist.

    Inzwischen, d. h. seit ein paar Tagen, sind die vier anderen Jungs zusammen, Arthus "separiert", war mir für ihn leid tut. Damit er nicht total durchdreht und isoliert ist, haben wir das Aussengehege wie auf den folgenden Fotos unterteilt: im vorderen Bereich ist Arthus (und ab und an die Schilkröten oder ein Huhn). Im Hinteren Bereich (Gitterauslauf v. a. für die Nacht und alles rundherum) sind die vier anderen Söili-Buben. Wie Du auf den Fotos vielleicht erkennst, kann Arthus den Kontakt zu den anderen halten, ist also in dem Sinn nicht isoliert. Wenn die anderen ans Gitter kommen, droht er zwar mit Po schwenken oder Zähneklappern, aber so kann dann ja nichts passieren und jeder geht schlussendlich wieder seinen Weg. Und somit verliert er den Kontakt nicht total, sondern kann die anderen sehen, hören und riechen - aber nicht beissen!

    Ich dachte, dass das vorerst die "beste" Lösung ist. Simba, Pepper, Bueno und Panda kommen sehr gut miteinander aus und haben so ihren Frieden.

    PS: was zwar nichts zur Sache tut, aber trotzdem herzig war: letzten Mittwoch wurden Panda und Bueno 3 Jahre alt. Meine Tochter "organisierte" dann eine Party und alle 5 Buben waren dabei :D

    Liebe Grüsse, Sarah
     

    Anhänge:

  5. Tüsschen

    Tüsschen Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    20. Mai 2021
    Beiträge:
    20
    Ort:
    Bern
    ...übrigens, Deine wunderschöne HP schaue ich mir dann noch in aller Ruhe an ::9